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Rhythmus verbindet – Zusammenhalt fördern mit Rhythmusübungen für Kinder

Rhythmik ist faszinierend, denn der Rhythmus umgibt uns ständig und überall im Leben. Jeder kann ihn erleben und verstehen – besonders intensiv in Gruppen. Rhythmus wirkt sich positiv auf den ganzen Körper, zum Beispiel die Intelligenz und die Selbstwahrnehmung aus. Deshalb ist es wichtig, schon frühzeitig mit Kindern zu beginnen, ihr Rhythmusgefühl zu entwickeln.

  • Jeder kann dieses Erlebnis Rhythmik machen machen und auch für sich selbst definieren.
    Ich glaube den meisten Menschen ist gar nicht bewusst wie wichtig Rhythmik eigentlich für jeden selbst ist und vor allem wo es uns überall um gibt. Nämlich Rhythmus findet sich nicht nur in der Musik wieder, sondern umgibt uns eigentlich überall. Allein der Tages- und Nachtrhythmus ist dafür das beste Beispiel. Rhythmik betrifft uns also alle, alle Menschen in ihrer ganzen Vielfalt. Diese Erfahrung möchte ich mit den Leuten die mit mir zusammen Arbeiten gerne Teilen. Ich möchte das den bewusst wird, was Rhythmik alles mit uns machen kann, allein schon mit unserem Körper, mit unserer Stimme und mit unserem alleinigen Empfinden der Umwelt gegenüber. Dieses Erlebnis Rhythmik findet man natürlich
    oder empfindet man am besten in Gruppen. Also man kann natürlich auch sehr darauf bedacht sein, auf sich selbst zu hören, aber spürt man einen gesamten Puls in einer Gruppe, so ist er doch stärker und intensiver wahrzunehmen als allein. Deswegen finde ich es auch wichtig, die rhythmischen Übungen in Gruppen zu Praktizieren. Am besten ist es natürlich, wenn man diese Erfahrung schon vom kleinsten Kindesalter her an macht und so hat es mich zur musikalischen Früherziehung gebracht und es begeistert mich selbst immer wieder zu sehen, wie die Kinder eigentlich ihr gesamtes Gefühl für sich selbst, für die Rhythmik ihres eigenen Körpers verbessern und überhaupt erfahren. Und genau deswegen finde ich es so wichtig auch mit den Kindern schon frühzeitig mit rhythmischen Übungen anzufangen, seien es kleine Klatsch-Spiele oder Bewegungsübungen oder stimmliche Übungen.
    Eine Kleine Übung für zwischendurch nennt sich Big Boody. Die macht immer sehr viel Spaß und zwar ist der Trainer in dem Beispiel der Big Boody und die anderen Gruppenmitglieder in der Kreisabfolge sind Nummer 1, Nummer 2, Nummer 3 usw. Und der Rhythmus dazu geht so: Man läuft in einem Rhythmus im Kreis gemeinsam
    und der Trainer fängt an mit dem Spruch ,,Big Boody, Big Boody, Big Boody, hey big Boody! Big Boody Nummer 1“, sagt er dann zum Beispiel und dann muss die Nummer 1 im Takt die Zahl weiter geben. Das geht dann als Beispiel so: ,, Big Boody, Big Boody, Big Boody, hey big Boody! Big Boody Nummer 1, Nummer 1 Nummer 3, Nummer 3 Nummer 4 usw.“. Und wenn aber einer der Gruppenmitglieder gepennt hat, dann macht man ein ,,Oh Mist“ und dann geht das ganze wieder von vorne los.

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Leona Heine

Leona Heine begann schon im Kindergarten, die Gitarre zu spielen und zu singen....
RHYTHMIK / MUSIKALISCHE FRÜHERZIEHUNG

Warum ist Rhythmik in der musikalischen Früherziehung wichtig?

Den Rhythmus findet man nicht nur in der Musik. Er umgibt uns in jeder Situation, seien es die Jahreszeiten, das Ticken einer Uhr oder der Herzschlag. Rhythmik bewusster zu erleben und steuern zu können, hilft in vielen Lebenssituationen. Je früher man anfängt, dies zu vermitteln, desto automatischer kann man es im Endeffekt für sich selbst anwenden.

Wie erwerben Kinder ein Rhythmus-Gefühl?

Ein Rhythmusgefühl müssen Kinder erst einmal entwickeln. Dafür ist es wichtig, schon frühzeitig rhythmische Lieder, Abzählreime, Klatsch-Spiele und mehr mit den Kindern zu üben. Musizieren in Gruppen macht nicht nur mehr Spaß, es führt auch zu einer noch intensiveren Rhythmuswahrnehmung und fördert den Zusammenhalt. Deshalb solltest du in den Übungsstunden immer wieder zwischendurch kleine Bewegungsspiele einbinden, in die Rhythmusübungen verpackt sind. So bekommen Kinder schnell die Rhythmuserlebnisse, die für ihre Entwicklung so wichtig sind.

„Es begeistert mich selbst immer wieder zu sehen wie die Kinder ihr gesamtes Gefühl für die Rhythmik ihres eigenen Körpers verbessern und überhaupt erfahren.“

Probiere dich aus!
Leonas Tipp für den Vereinsalltag

 

Die Rhythmusübung „Big Boody“

Das Bewegungsspiel fördert neben Rhythmus auch die Konzentration und Fehlerkultur. Dafür stellen sich bis zu 15 Kinder in einen Kreis und schon kann’s losgehen!

  • Zunächst werden alle im Uhrzeigersinn durchgezählt, beginnend mit der Nummer 1 links von dir.
  • Du selbst bist der „Big Boody“ und beginnst zu sprechen (alle sprechen laut mit):
    „Big Boody, Big Boody, Big Boody – Hey, Big Boody! Big Boody Nummer 3“ (Nummer 3 ist hier nur ein Beispiel).
  • Das Kind mit der aufgerufenen Nummer 3 setzt nun ohne Pause im Rhythmus fort „Nummer 3, Nummer 12“. Das Kind mit der Nummer 12 setzt fort „Nummer 12, Nummer 1“ usw.
  • Zur Unterstützung marschieren alle auf der Stelle mit und bewegen die Arme mit. Wenn sich jemand verspricht, zu lange zögert oder seine Zahl nicht bemerkt, dann rufen alle „Oh, Mist!“, reißen dabei die Arme hoch und lassen sie wieder runter fallen. Das Spiel beginnt von vorn.

Tipp: Fehler sollen in dem Spiel passieren, lass dich also nicht auf Diskussionen ein. Um den Anspruch zu erhöhen, kannst du das Tempo anheben!

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